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<meta name="description" content="US-Richterin Susan Richard Nelson hat ein aufschiebende Wirkung ihres Urteils zur Aufhebung des Lockouts abgelehnt. Die NFL-Besitzer gehen nun vor das US-Berufungsgericht in St. Louis. Derweil wird das Klima zwischen beiden Seiten zunehmends giftiger.">
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<title>Kein Aufschub f&#252;r Lockout &#8211; Klima wird zunehmend giftiger</title>
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                <td width="100%" valign=top><div class="InlineAbstract"><span>US-Richterin Susan Richard Nelson hat ein aufschiebende Wirkung ihres Urteils zur Aufhebung des Lockouts abgelehnt. Die NFL-Besitzer gehen nun vor das US-Berufungsgericht in St. Louis. Derweil wird das Klima zwischen beiden Seiten zunehmends giftiger.</span></div></td>
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              <tr>
                <td width="100%" valign=top><div class="InlineContent"><span>Am Montag hatte US-Richterin Susan Richard Nelson entschieden, dass der von den NFL-Besitzern gegen die Spieler verh&#228;ngte Lockout deren Rechte verletze. Sie hat deshalb den Lockout f&#252;r ungesetzlich erkl&#228;rt und dessen Aufhebung angeordnet. Die NFL-Besitzer haben in der Folge darum gebeten, dem Urteil aufschiebende Wirkung zu geben, bis der Berufungsprozess vor der n&#228;chst h&#246;heren Gerichtsinstanz in St. Louis abgeschlossen sei. Da keine Regeln bez&#252;glich Trades, Free Agents oder Franchise Tags in Kraft seien, so argumentierte die NFL, w&#252;rde ein sofortiger Start des neuen Liga-Jahreszu einem Chaos f&#252;hren und der Liga Schaden zuf&#252;gen.<br><br>Wie bei ihrem Haupturteil hatte aber Richterin Nelson auch f&#252;r diese Argumente kein Geh&#246;r: Am Mittwochabend lehnte sie den Antrag der NFL-Besitzer ab. &#171;Das Argument des ausbrechenden Chaos ist nicht stichhaltig&#187;, so die Richterin in ihrem Urteil. &#171;Mit einer Aufhebung des Lockouts kehrt die NFL nur zu dem zur&#252;ck, was ansonsten &#252;berall in diesem Lande gilt: dem freien Markt.&#187; Damit muss die NFL den Lockout umgehend beenden. Dies ist eine gute Nachricht f&#252;r Spieler unter Vertrag: Sie haben wieder Zugang zu den Trainingseinrichtungen und ihre Bonuszahlungen werden f&#228;llig.<br><br>Anders sieht es bez&#252;glich den vielen Free Agents aus, denn Richterin Susan Nelson hat nur entschieden, dass der Lockout gegen Spieler unter Vertrag ungesetzlich ist. Davon sind aber Spieler, die nicht unter Vertrag sind, nicht betroffen. Gem&#228;ss dem Urteil d&#252;rfen die Teams zwar ab sofort wieder mit Spielern &#252;ber neue Vertr&#228;ge verhandeln oder Spieler traden. Nur: D&#252;rfen bedeutet ja nicht m&#252;ssen und so lange sich die NFL-Teams darauf verst&#228;ndigen, dass sie zuerst Regeln f&#252;rs neue Liga-Jahr definieren wollen und solange keine Vertragsabschl&#252;sse oder Trades t&#228;tigen, so d&#252;rfte sich vorderhand wenig &#228;ndern. Diese Strategie birgt aber zwei Risiken: Gegen Teams, die doch den eigenen Vorteil suchen, kann die Liga nicht vorgehen, denn diese Teams verstossen gegen keinerlei Recht. Und zweitens k&#246;nnte ein Stillhalten der NFL-Besitzer als ungesetzliche Absprache verstanden werden, was weitere Klagen von Spielern nach sich ziehen k&#246;nnte.<br><br>In der Tat f&#228;llt auf, dass das Klima zwischen beiden Seiten zunehmend giftiger wird. Ein Beispiel: Im Rahmen ihrer Stellungnahme betreffend die aufschiebende Wirkung verlangten etwa die Anw&#228;lte der Spieler, dass die NFL im Falle, dass die Richterin diese aufschiebende Wirkung erteilt, eine Garantie in der H&#246;he von 1 Milliarde Dollar h&#228;tten hinterlegen m&#252;ssen. Mit diesem Geld, w&#228;re der Schaden der Spieler, den sie durch das Inkraftbleiben des Lockouts erleiden, abgesichert worden. Dieser Schritt wird von Rechtsexperten zwar als m&#246;glich, aber eher ungew&#246;hnlich bezeichnet. Er sei Ausdruck von vollst&#228;ndig verh&#228;rteten Fronten zwischen den beiden Seiten.<br><br>Der Fall geht nun vor das US-Berufungsgericht in St. Louis. Dieses gilt grunds&#228;tzlich als arbeitgeberfreundlicher als das Bundesgericht in Minneapolis. Dennoch k&#246;nnen die NFL-Besitzer nicht unbedingt darauf z&#228;hlen, dass sie hier mit ihrem Begehren den Lockout aufrecht halten zu d&#252;rfen, Erfolg haben werden. Denn ob die eher wirtschaftsliberalen Richter wirklich eine aufgel&#246;ste Gewerkschaft zwingen wollen, sich neu zu konstituieren, und somit gewissermassen einen Zwang zu einem neuen Gesamtarbeitsvertrag verordnen, anstatt &#8211; was eher ihrer Ideologie entsprechen m&#252;sste &#8211; dem freien Markt den freien Lauf zu lassen, ist v&#246;llig offen.</span></div></td>
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                            <td valign=top><span><img border=0 align=top src="/icc/files/110405_232832-1/susan_nelson.jpg" alt="Susan Richard Nelson" width=100></span></td>
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                            <td valign=top><div class="CUSImageTitle"><span>Susan Richard Nelson <span id=CI></span></span></div></td>
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                <td nowrap><div class="InlineAuthor"><span>von Stefan Feldmann -&nbsp;</span></div></td>
                <td width="100%"><div class="InlineDate"><span>Donnerstag, 28. April 2011</span></div></td>
                <td align=right nowrap><div class="InlinePrint"><span><img border=0 align=top src="images/icons/cmd/print.gif" alt="" width=16 height=16 vspace="2" hspace="2"></span></div></td>
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